Traditionelle Chinesische Medizin
Was ist TCM?
Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) gilt inzwischen auch im Westen als äußerst wirksames Medizinsystem.
Während die westliche Medizin versucht, von außen Krankheiten zu beeinflussen, will die TCM dem Körper helfen, selbst zu heilen oder gesund zu bleiben. Man sollte allerdings bereit sein, auch selbst aktiv mitzumachen.
Gesundheit ist keine Ware, die man einfach kaufen kann! Die Chinesische Medizin gründet sich auf eine 2000 Jahre alte, bewährte Tradition und umfasst:
- Akupunktur und Moxabehandlung
- Heilkräutertherapie
- Tuina-Massage
- Qigong
- Chinesische Ernährungslehre
Steht die TCM in Konkurrenz zur Schulmedizin?
Schulmedizin und Traditionelle Chinesische Medizin können sich sinnvoll ergänzen. TCM hilft nicht bei allen Krankheiten. In der Notfallmedizin und bei Operationen ist sie einer hochentwickelten
westlichen Medizin sicher unterlegen.
Besonders gut einsetzbar ist sie aber bei verschiedenen chronischen Erkrankungen, bei denen die Schulmedizin keine richtige Ursache finden kann. Bei uns ist die Akupunktur die am häufigsten angewendete TCM-Methode.
In China werden nur etwa 10 - 20 % der Fälle damit behandelt. Das wichtigste Verfahren dort ist die Therapie mit chinesischen Heilkräutern (ca. 80 %). Dazu werden für jeden Patienten individuelle Rezepte für Kräuter-Mischungen zusammengestellt. Es handelt sich um hochwirksame Mittel.
Wo hat sich TCM bewährt?
Bei folgenden Beschwerden ist eine TCM-Behandlung besonders erfolgreich.
Natürlich sollte vorher auch eine schulmedizinische Diagnose erfolgen.
- Allergien
- Muskelverspannungs-Schmerzen
- Asthma
- Nasennebenhöhlen-Entzündung
- Bronchitis
- Nervenschmerzen
- Darmentzündungen
- Neurodermitis
- Drehschwindel
- Nieren/Blasenerkrankungen
- Durchfall
- Prostataerkrankungen
- Gelenkentzündungen
- Regelblutungs-Stürungen
- Gelenk-Schmerzen
- Schlaganfall-Lähmungen
- Gesichtslähmungen
- Schuppenflechte
- Infektanfälligkeit
- Sehnenentzündungen
- Ischias-Schmerzen
- Spannungskopfschmerz
- Leber- und Gallenblasenerkrankungen
- Verstopfung
- Magenschleimhautentzündung
- Wechseljahre-Beschwerden
- Migräne
- Wirbelsäule-Erkrankungen
- Müdigkeit (chronische)
Wie kann ich als TCM-Patient bei einer Kräuter-Therapie die beste Qualität bekommen?
Drei Voraussetzungen sind für einen optimalen Erfolg einer Kräuter-Therapie nütig:
- Der Verordner muss genügend Erfahrung mit der chinesischen Kräutertherapie haben
- Die herstellende Apotheke sollte mit chinesischer Rezeptur vertraut sein
- Die Kräuter sollten von einem Lieferanten stammen, der alle Lieferungen komplett prüft. Er muss ein "Prüfzertifikat nach — 6 und 11 AMG" vorlegen können! Nur diese Qualitätsstufe bietet die Sicherheit, auf die Sie ein Recht haben und die Sie auch bezahlen!
Sind chinesische Kräuter gefährlich?
Alle Zwischenfälle der letzten Jahre, die in Europa den chinesischen Kräutern zugeschrieben wurden,
beruhten auf folgenden vermeidbaren Fehlern:
- Es wurden gegen alle Regeln - chinesische Kräuter und starke westliche Arzneimittel gemeinsam verabreicht.
- Es wurden Kräutermischungen zusammengestellt, die in dieser Kombination nicht verträglich waren.
- Es wurden keine geprüften Kräuter verwendet (Verwechslung der Sorten). Es wurden auch -gegen alle Verbote- Kräuter eingesetzt, deren Nebenwirkungen bekannt und vor deren Verwendung gewarnt worden war.






